Japantagebuch: Day 2 – Part 1: Die Reise nach Nikko & der unsichtbare Wasserfall

Die Nacht war okay: Wie erwartet sehr hart, und japanische Häuser sind unglaublich hellhörig, also kann man jedes Husten und jeden Schritt hören. Aber für meine Verhältnisse habe ich dann doch ganz gut geschlafen. Dank Jetlag war ich schon um 5:45 Uhr wach, das machte aber nichts, denn Sawako und ich wollten uns um 8 Uhr an der Senkawa Station treffen, um gemeinsam nach Nikko zu fahren.


Die Reise nach Nikko hat etwa 2 ½ Stunden gedauert, wir mussten zweimal Umsteigen. Es war schön auch die ländliche Seite von Japan zu sehen, überall waren Reisfelder angelegt. Im Zug dann die erschreckende Feststellung: Ich habe meine SD-Karte in meinem Zimmer vergessen – das fängt ja schon gut an. Nikko ist eine kleine Touristenstadt, also dachte ich wird man da bestimmt was am Bahnhof kaufen können, für so schusselige Touries wie mich eben: Die Sache war dann aber doch nicht so einfach wie gedacht. Sawako fragt an der Information bei einer Frau nach, die nicht weiter weiß, aber einen Kollegen dazu holt. Der weiß auch nicht weiter, fängt dann aber zu telefonieren. Nach zwei Minuten kann er uns eine Adresse nennen, bei der es Speicherkarten zu kaufen geben muss und erklärt uns ausführlich auf einer Karte den Weg – wir laufen also los. Leider war das Wetter nicht das Beste. Nieselregen und bedeckter Himmel, Nebel zieht auf (Stoff für einen schlechten Horrorfilm?). Wir laufen zu dem Geschäft und es ist geschlossen: An der Tür steht irgendwas was ich nicht lesen konnte (classic), aber scheinbar eine Telefonnummer, die man anrufen sollte, falls niemand da sei. Also fragt Sawako nebenan nach, die gute Frau weiß nicht weiter und fragt das Geschäft daneben, die Frau die dort arbeitet weiß leider auch nicht weiter, sie ruft dann aber für uns die Telefonnummer an, weil weder Sawako noch ich eine Handynummer haben und mit den Telefonen nicht telefonieren können (in Japan gibt es Sim-Karten mit Data-only). Und tatsächlich, bei einem Photographen kann ich eine 8gb Speicherkarte erstehen… einfach super nett, ich habe direkt die japanische Gastfreundschaft zu spüren bekommen, denn alle beteiligten Personen haben einfach ohne zu zögern geholfen und das war unglaublich toll. <3

(Die einzige Frage, die bleibt ist, warum es in diesem Ort nirgends eine Speicherkarte für die Kamera zu kaufen gibt? Oder einen Conbini?!)

Mit der Speicherkarte im Gepäck konnte ich dann auch endlich anfangen ein paar Photos zu schießen. Denn Nikko war toll – ich war direkt begeistert, als ich aus dem Bahnhof getreten bin!

 

Man sieht, dass es eine Stadt für Touristen ist, hat dabei aber noch sehr viele traditionell anhauchende Gebäude, was ich wirklich gut fand. Wir wollten zuerst zum Wasserfall Kegon, der etwas weiter oben in den Bergen liegt und ca. eine 20-30 Minuten Fahrt mit dem Bus. Praktischerweise kann man fast überall mit der Suica-Karte mit Touch-To-Pay bezahlen, was sooo viel einfacher und angenehmer ist, man muss also keine Tickets ziehen sondern steigt einfach in den Bus/Bahn/Tram/U-Bahn.

 Je weiter wir nach oben fahren, desto schlechter wird das Wetter allerdings… der Nebel wird unglaublich dicht und als wir am Wasserfall stehen hören wir lautes Tosen, aber sehen… eine weiße Wand.

(Wer mal sehen will, was wir verpasst haben: Hier.

Ich muss zugeben, dass ich nach diesem Rückschlag echt traurig war… der Tag hat nicht gut angefangen, erst die SD-Karte vergessen, verpasst ein gutes Photo an der Shinkyou Brücke zu schießen, weil ich das zu spät gesehen habe und dann gabs noch nicht einmal etwas hier oben, was sich lohnen würde zu sehen…

Weiter geht’s mit Part 2 (coming soon)

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