Japantagebuch: Day 5 - Erster Tag an der Uni & Shibuya

Es regnet wieder… also immer mal wieder nicht durchgehen und auch nicht schlimm, aber man muss immer auf einen kleinen Schauer gefasst sein. Der erste Tag Uni heute! Irgendwie war ich so müde, dass ich nicht so gut aus dem Bett gekommen bin und den Weg zur Uni unterschätzt habe: Ich fahre ihn zwar nicht zum ersten Mal, aber shit man, es ist Montagmorgen, Tokyo – RUSH HOUR.

Es ist nicht sooo schlimm wie immer berichtet wird, aber es wird schon sehr kuschelig in den Bahnen, und die haben meistens 8-10 Wagons, da passen genauso viele Leute rein wie in eine normale Regionalbahn in Deutschland. Und davon fahren alle 5-7 Minuten welche. Verrückt einfach.

Das anstrengendste ist sich immer wieder daran zu erinnern, dass Linksverkehr ist, ich versuche immer rechts entlang auszuweichen und das funktioniert nicht so einfach.

Ich verpasse meine Tram zur Uni um 30 Sekunden, und muss 5 Minuten warten und finde dann natürlich nicht Gebäude No. 4 in dem der Unterricht stattfinden soll, bin schon einmal durch das falsche Gebäude geirrt, sodass ich wirklich jetzt mal jemanden auf Japanisch Fragen muss, wo das denn wäre. Der gute Mann hat mir mit vielen Gesten geantwortet und ich habe es dann tatsächlich gefunden, war allerdings 8 Minuten zu spät, ugh, und das am ersten Tag. :(

Nach dem Unterricht ging es dann zum International Building, wo ich meinen Studentenausweis bekommen habe. Damit bin ich offiziell nun ein richtiger Student an einer Japanischen Uni. Dann ging es direkt weiter zum Bücherladen, um mir das Buch für den Kurs zu kaufen: Dort habe ich auch ein paar Mitschüler getroffen und wir haben uns noch etwas unterhalten – ich habe mir dann noch zwei Kanji-Lernbücher zusätzlich gekauft, weil die in Japan einfach so unglaublich viel günstiger sind.  Nach einem Abstecher Zuhause, um meine Bücher abzulegen, habe ich mich entschlossen mich in ein Café zu setzen um meine Hausaufgaben zu machen, und dabei in Shibuya vorbeizuschauen, weil dort der berühmte Shibuya Crosswalk und die Hachiko-Statue sind.

Dort angekommen verlaufe ich mich mal wieder – und mein Handy spinnt, also muss ich wieder nach dem Weg fragen, die Phrase „<Ort> wa doko/dochira desu ka?“ hat sich schon als sehr nützlich herausgestellt. :)

Bei Hachiko angekommen gehe ich erstmal weiter, weil es eine Warteschlange gibt um ein Photo zu machen und darauf hatte ich erstmal keine Lust… und schwupps bin ich schon mitten auf der Kreuzung über die alle Welt redet und habe es nichtmal gemerkt, weil es irgendwie überall so voll ist auf den Kreuzungen in Japan - zumindest an den größten Kreuzungen. Ich bin aber auf der Suche nach dem Starbucks, von dem aus man die Kreuzung ganz gut beobachten soll… finde ihn nicht. Aber was mache ich, wenn ich etwas nicht finde? Genau, erstmal was essen. In einer Seitenstraße finde ich ein Sushi-Restaurant, dass Sushi für 100yen anbietet, also ab dahin, und es stellt sich heraus, dass es eines mit Fließbändern ist! Genial, das wollte ich eh machen. Das Sushi war auch echt super, und für 777yen war ich richtig satt.

Auf dem Weg zurück habe ich dann irgendwann den Ort meiner Bestimmung ausfindig machen können, als ich dann aber festgestellt habe, wie voll der Starbucks ist, habe ich meine Idee die Hausaufgaben dort zu machen direkt wieder verworfen und nur mein Getränk dort getrunken und dieses Aussicht genossen: Ich hatte Glück, denn an diesem Fensterplatz ist direkt was freigeworden, als ich ankam.

Ich bin dann nochmal am Bahnhof entlang in der Hoffnung einen guten Spott zu finden, um Photos zu machen, aber irgendwie wurde ich nicht wirklich fündig – hab dann aber gemerkt, dass die Hachiko Statue leer ist und habe ein paar Photos geschossen.

 

Zurück Zuhause habe ich dann noch flott die Hausaufgaben gemacht und Bilder für den Blog bearbeitet, bevor es dann irgendwie gejag-lagged erst um 1:30 ins Bett ging für mich.

Oyasuminasai...

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